FrauenFeuerKraft
Die RäucherManufaktur
Johanniskraut

Hypericum peforatum


Weitere Namen: Elfenblutkraut, Frauen-Bettstroh, Hexenkraut, Walpurgiskraut


Die Vermittlerin der Sonnenenergie


Johanniskraut zählt zu den Johanniskrautgewächsen und wächst bevorzugt an Wegrändern, Dämmen, Feldrainen, in lichten Wäldern und Gebüschen sowohl in Europa als auch im westlichen Teil Asiens. Die ca. 25-90 cm hohe Staude besitzt einen zweikantigen Stengel, an dem gegenständig angeordnet elliptische oder eiförmige Blätter sitzen. Durch das enthaltene ätherische Öl und Harz sehen die Blätter aus wie peforiert. Die gelben Blüten, die sich blutrot verfärben, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt, sind traubig in Trugdolden angeordnet.

Eine besondere Wirkung wurde dem Johanniskraut zugesprochen, das am Johannistag gesammelt wurde. Der 24. Juni ist der Tag der Sonnwende, der längste Tag des Jahres. Der Zeitpunkt, an dem die Nacht am weitesten zurückgewichen ist. Das Licht hat die Dunkelheit überwunden und auf der Erde gesiegt. Mit diesem Tag ist das Johanniskraut eng verbunden.

Zur Wintersonnwende räucherte man das Vieh im Stall mit Johanniskraut.

Auch Sonnwendkraut genannt, war es in alten Zeiten der Sonne geweiht. Wie kaum eine andere Pflanze in unseren Breiten wurde das Johanniskraut mit dieser in Verbindung gesetzt.